Der Vergleich
Digitale Schaufenster im Vergleich: vier Wege, ehrlich eingeordnet.
Papier-Aushang, Browser-Link, Kauf-System oder Maklerscreen-Box: was im Maklerbüro wirklich trägt.
Es gibt nicht die eine richtige Schaufenster-Technik, aber es gibt fünf Kriterien, an denen sich die Wege sauber unterscheiden: Datenquelle, GEG-Pflichtangaben, Dauerbetrieb, Kostenmodell und Pflegeaufwand. Diese Seite legt die vier Wege nebeneinander und sagt bei jedem, wann er passt, ohne Schaumschlägerei.
- Fünf Kriterien statt Werbeversprechen
- Jeder Weg mit ehrlichem „Passt, wenn“
- Ohne Anbieter-Bashing, mit Quellen-Verweisen
Woran messen
Fünf Kriterien entscheiden den Vergleich.
Wer Schaufenster-Technik vergleicht, sollte diese fünf Fragen an jeden Weg stellen.
1. Datenquelle
Woher kommen die Objekte? Von Hand gepflegt veralten sie; direkt aus dem Maklerprogramm bleiben sie aktuell, ohne doppelte Eingabe.
2. GEG-Pflichtangaben
Jede öffentlich sichtbare Immobilien-Werbung braucht die Energieausweis-Angaben nach § 87 GEG. Die Frage ist: automatisch oder von Hand?
3. Dauerbetrieb
Das Display zeigt zur Straße: Eine Panne sehen die Passanten zuerst. Was passiert bei Stromausfall, Absturz, Internetausfall?
4. Kostenmodell
Vierstellig kaufen oder monatlich mieten? Und wer trägt das Risiko, wenn die Technik ausfällt?
5. Pflegeaufwand
Die ehrlichste Frage: Wie viele Handgriffe pro Woche kostet der Weg, und wessen Hände sind das?
Die Gegenüberstellung
Vier Wege, fünf Kriterien.
Auf dem Handy lässt sich die Tabelle seitlich schieben.
| Kriterium | Maklerscreen-Box | Papier-Aushang | Fernseher mit Browser-Link | Kauf-Komplettsystem |
|---|---|---|---|---|
| Datenquelle | Alle fünf Minuten automatisch aus Propstack: Status, Preis, Fotos, Eckdaten. | Drucken, zuschneiden, tauschen von Hand. Jede Preisänderung heißt: neuer Ausdruck. | Je nach Software manueller Import oder Link auf die Schaufenster-Screens des Maklerprogramms; echte CRM-Anbindung ist selten. | Eigene Anbieter-Software; wie Objekte aus dem CRM hineinkommen, unterscheidet sich je Anbieter. |
| GEG-Pflichtangaben | Automatisch aus Propstack auf jedem Exposé, nach § 87 GEG. | Müssen auf jeden Aushang und werden in der Praxis leicht vergessen: die häufigste Abmahn-Lücke. | Meist von Hand nachzupflegen, je nach Software unterschiedlich. | Abhängig vom System und von der Datenpflege. |
| Dauerbetrieb | Startet nach Stromausfall von selbst, überwacht sich, zeigt bei Internetausfall bis zu sieben Tage den letzten Stand. | Läuft ohne Strom, veraltet dafür still und vergilbt in der Sonne. | Browser-Absturz oder Stromausfall braucht eine Hand vor Ort; die Fehlermeldung zeigt so lange zur Straße. | Abhängig vom Anbieter; bei Störung meist Support-Kontakt statt Selbstheilung. |
| Kostenmodell | 449 Euro einmalig, dann 44 oder 49 Euro im Monat. Hardware bleibt gemietet, bei Defekt kostenloser Tausch. | Hängesystem einmalig, dazu laufende Druck- und Materialkosten. | Vorhandener Fernseher, je nach Weg ein Software-Abo: der günstigste Einstieg. | Display und Technik im Paket, meist vierstellige Anschaffung; bei Defekt Reparatur oder Neukauf. |
| Pflegeaufwand | Cockpit am Smartphone, sonst läuft es von allein. | Wöchentliche Handarbeit im Fenster. | Link, Vollbild und Neustarts betreuen. | Einarbeitung in die Anbieter-Software, Pflege je nach System. |
| Passt, wenn … | … Sie Propstack nutzen und das Fenster einfach laufen soll. | … Sie wenige Objekte haben und bewusst analog bleiben wollen. | … jemand im Büro Technik betreut und der Anspruch klein ist. | … Sie ein geschlossenes Paket kaufen möchten und das Budget dafür haben. |
Einordnung
Ehrlich gesagt: nicht jeder braucht uns.
Der Vergleich hat vier legitime Ausgänge. Hier ist unsere ehrliche Sortierung.
Wer zwei, drei Objekte im Jahr vermittelt und den Aushang als Handschrift des Hauses pflegt, fährt mit Papier weiter gut. Wer eine technikaffine Kollegin im Büro hat und mit gelegentlichen Handgriffen leben kann, bekommt mit dem Browser-Link den günstigsten digitalen Einstieg; die typischen Stolpersteine und ihre Lösungen stehen in unserer Anleitung zu Propstacks Schaufenster-Screens. Und wer ein geschlossenes Kauf-Paket mit eigenem Display sucht, findet dafür etablierte Anbieter am Markt.
Maklerscreen ist für den vierten Fall gebaut: Sie nutzen Propstack, Ihr Schaufenster soll aktuell, abmahnsicher und ohne Betreuung laufen, und Sie wollen kein vierstelliges Hardware-Risiko kaufen. Was das kostet, steht offen auf der Preisseite: kein „Angebot anfordern“, kein Verkaufsgespräch als Voraussetzung. Für die Planung im Detail, vom Fensterformat bis zur Monitor-Frage, gibt es den Planungs-Ratgeber, und die Werbewirkung belegt die Seite Wirkung mit Zahlen mit Quellen.
Häufige Fragen
Fragen aus dem Vergleich.
- Welches digitale Schaufenster ist das beste für Immobilienmakler?
- Das hängt an zwei Fragen: Welches Maklerprogramm nutzen Sie, und wer soll die Technik betreuen? Ein Browser-Link auf dem Fernseher ist der günstigste Einstieg, braucht aber eine Hand im Büro. Kauf-Komplettsysteme liefern ein geschlossenes Paket zum vierstelligen Preis. Für Makler, die Propstack nutzen und das Fenster nicht betreuen wollen, ist die Maklerscreen-Box gebaut: Objekte und GEG-Pflichtangaben kommen automatisch, die Hardware ist gemietet.
- Was kostet ein digitales Schaufenster?
- Die Spanne ist groß. Der Browser-Link auf einem vorhandenen Fernseher kostet fast nichts, dafür laufend Arbeitszeit. Kauf-Komplettsysteme mit eigenem Display liegen meist im vierstelligen Bereich, plus Software. Maklerscreen liegt dazwischen und steht offen auf der Preisseite: 449 Euro einmalige Setup-Gebühr für die fertig vorkonfigurierte Box samt Versand, dann 44 oder 49 Euro im Monat inklusive Hardware-Miete, Updates und Tausch bei Defekt. Angeschlossen ist die Box bei Ihnen in etwa fünf Minuten, eine Vor-Ort-Einrichtung braucht es nicht.
- Papier oder digital: was wirkt stärker?
- Papier wirkt, bis es veraltet, und es veraltet still: Der Preisnachlass von letzter Woche hängt noch im Fenster, das verkaufte Objekt auch. Ein digitales Schaufenster bleibt aktuell und arbeitet auch nach Feierabend. Zur Werbewirkung gibt es quellenbelegte Zahlen, streng getrennt nach Wissenschaft und Branchenstudie, auf unserer Seite zur Wirkung des digitalen Schaufensters.
- Kann ich meinen vorhandenen Fernseher weiterverwenden?
- Ja, auf zwei Wegen. Für den Browser-Link reicht der Fernseher allein, mit den bekannten Betriebs-Stolpersteinen wie Vollbild nach Neustart. Die Maklerscreen-Box läuft an jedem Monitor oder Fernseher mit HDMI-Anschluss, im Hoch- wie im Querformat. Sie sind also nicht an ein festes Display-Set gebunden, sondern wählen das Gerät, das zu Ihrem Fenster passt. Und wenn es ein neuer Monitor werden soll, etwa gegen direkte Sonne im Fenster, berät Sie unser Partner-Fachhändler Displaynd.
- Funktioniert Maklerscreen auch mit anderen Maklerprogrammen als Propstack?
- Stand 07/2026 ist Maklerscreen auf Propstack spezialisiert, dafür mit echter API-Anbindung statt Import-Umwegen. Wenn Sie ein anderes Maklerprogramm nutzen, nennen Sie es uns über das Kontaktformular: Wir sammeln den Bedarf und melden uns, sobald Ihre Anbindung kommt.
Maklerscreen vergleicht hier nicht aus der Theorie: Die erste Box hängt seit Mai 2026 im Schaufenster von Wohngefühl Immobilien am Niederrhein, und davor hing dort Papier. Die Geschichte dahinter.
Zum Weiterlesen
Die Tiefenseiten hinter diesem Vergleich:
Schaufenster-System planen
Die Planungs-Checkliste: Fensterformat, Monitor-Kriterien, Anzeigezeiten.
Wirkung mit Zahlen
Quellenbelegte Zahlen zur Werbewirkung, ehrlich eingeordnet.
Digitale Exposé-Aushänge
Der Weg vom Papier-Aushang zum Aushang, der sich selbst aktualisiert.
Propstack-Schaufenster
Die native Propstack-Anbindung im Detail, Sektion für Sektion.